Festzug - Freiwillige Feuerwehr Kohden - Stadt Nidda

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Festumzug anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Kohden

Am Samstagabend gab es in Kohden für Autofahrer nur eine Alternative: entweder den Ort umfahren oder anhalten und mitfeiern. Für die Dauer des Festumzugs anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr war die L 3139 komplett gesperrt.

Wer sich entschlossen hatte, den Fußmarsch ins Dorf aufzunehmen, wurde Zeuge eines beeindruckenden Aufgebots. Knapp 60 Gruppen aus den Niddaer Stadtteilen sowie benachbarter und befreundeter Feuerwehren hatten sich formiert und bezeugten so ihre Verbundenheit mit den Kohdenern. Allen voran die Alters- und Ehrenabteilung, dahinter ebenfalls im offenen Cabriolet die Schirmherrin, Staatsministerin Lucia Puttrich, flankiert vom städtischen Dienstherrn, Bürgermeister Hans-Peter Seum, und Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann. Im roten Feuerwehrwagen wurden die Ehrengäste der Stadt chauffiert. Ein bezauberndes Bild boten die hübschen Festdamen mit ihren Blumensträußchen, die den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Kohden voranschritten.

Viele Feuerwehren hatten ihre Jugend- und Bambini-Abteilungen mitgebracht. Für den Gleichschritt sorgten der Spielmannszug der Feuerwehr Steinheim, der Musikzug der Feuerwehr Blofeld, der TV Jahn Dauernheim, der Fanfarenzug des Niddaer Carneval Vereins, der Musikverein Echzell und das Musikcorps Dorheim, das mit Chachacha-Rhythmen zu einigen tänzerischen Ausreißern aus dem Paradeschritt animierte. Zu weiteren Höhepunkten zählten das „Pumpenmuseum“ der Feuerwehr Stierstadt, ein Löschfahrzeug, das früher in Kohden seinen Dienst tat, der große Schlepper der Traktorfreunde Einartshausen und das „Löschfahrzeug“ der Licher Brauerei, von dem aus den durstigen Zuschauern Freibier heruntergereicht wurde. Eine Stunde schlängelte sich der Festzug unter großer Anteilnahme der Bürger durch die geschmückten Straßen und Gassen.

Zum Abschluss defilierte die Parade in der Bachgasse vor den Ehrengästen und dem jubilierenden Verein vorbei und zog dann zum Feiern zum Festplatz weiter.

Quelle: Kreis-Anzeiger 15.05.2012

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